Auf dieser Seite haben wir versucht, möglichst umfassende Daten und Fakten über den AMD FX-4170 und den Intel Xeon D-1513N zusammen zu tragen. Dadurch möchten wir Ihnen einen objektiven Vergleich der beiden Prozessoren ermöglichen.
AMD FX-4170
Der AMD FX-4170 ist ein Desktop-Prozessor der Firma AMD für den Sockel AM3+. Der FX-4170 gehört zur "Bulldozer"-Familie und wird mit einer Strukturbreite von 32 Nanometern gefertigt. Der Prozessor wurde im 1. Quartal 2012 auf den Markt gebracht.
Hersteller AMD hat den FX-4170 als leistungsstarken 4-Kern-Prozessor für den Einsatz in Mittelklasse-PCs und Workstations (z.B. Gaming oder Videoschnitt) konzipiert. Der AMD FX-4170 kann parallel 4 Threads abarbeiten und verfügt über einen Basistakt von 4.20 GHz. Im Turbo-Modus werden sogar bis zu 4.30 GHz erreicht.
Intel Xeon D-1513N
Der Intel Xeon D-1513N ist ein Server-Prozessor der Firma Intel für den Sockel FCBGA1667. Der Xeon D-1513N gehört zur "Broadwell"-Familie und wird mit einer Strukturbreite von 14 Nanometern gefertigt. Der Prozessor wurde im 3. Quartal 2017 auf den Markt gebracht.
Hersteller Intel hat den Xeon D-1513N für den Einsatz in Servern konzipiert. Der Prozessor verfügt über 4 Kerne (8 Threads) und einen Basistakt von 1.60 GHz. Im Turbo-Modus werden sogar bis zu 2.20 GHz erreicht.
Der AMD FX-4170 ist als Desktop-Prozessor mit seinen 4 Kernen (4 Threads) für Gaming nur eingeschränkt geeignet. Bei der Spiele-Leistung müssen aufgrund der vergleichsweise mageren Single-Thread-Performance der "Bulldozer"-Architektur Abstriche gemacht werden. Im Gegensatz zu den 6- bzw. 8-Kernern der FX-Familie kann der AMD FX-4170 diesen Nachteil auch nicht durch eine im Vergleich zur Konkurrenz höhere Anzahl an Kernen ausgleichen. Der AMD FX-4170 ist deshalb eher für ältere Spiele geeignet.
Intel Xeon D-1513N
Beim Intel Xeon D-1513N handelt es sich um einen Prozessor für Server mit 4 Kernen (8 Threads), der sich nur bedingt für Gaming eignet. Hintergrund dafür ist vor allem die für Intel-Verhältnisse relativ mäße Single-Thread-Leistung, die der niedrigen Taktfrequenz von 1.60 GHz geschuldet ist. Für viele brandaktuelle Spiele ist das leider etwas zu mager, so dass hier auch die zusätzlichen Kerne bzw. Threads des Intel Xeon D-1513N nur wenig nutzen. Ältere Spiele stellen hingegen kein Problem dar.
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